Das Kulturamt weist darauf hin, dass die Ausstellung „Von Romantik bis Jugendstil – Das Pferd in der Kunst des 19. Jahrhunderts“ im Dezentralen Stadtmuseum nur noch bis einschließlich Sonntag, 16. August zu sehen ist. Die Ausstellung ist Teil der Trilogie „Das Pferd in Kunst und Kulturgeschichte“, einer Kooperation des hiesigen Museums mit dem Pferdemuseum Münster und dem Museum Abtei Liesborn.
Die im Historischen Rathaus präsentierten Gemälde und Skulpturen zeigen das Pferd in der durch tiefgreifende politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Umbrüche geprägten Welt des 19. Jahrhunderts: Trotz der Industrialisierung bleibt das Pferd weiterhin ein wichtiges Statussymbol und Motiv in der Kunst. Porträts, Gesellschafts-, Genre- und Jagdszenen dokumentieren die fortdauernde künstlerische Auseinandersetzung mit dem Pferd in den unterschiedlichsten Kontexten und Zusammenhängen. Einige Maler spezialisieren sich dabei auf das Motiv, genießen große Anerkennung bei Adel und Großbürgertum und finden – als „Pferdmaler“ gefeiert – auf dem Kunstmarkt größte Anerkennung.
Die bislang sehr gut besuchte Ausstellung im Historischen Rathaus (Markt 1) ist zu den üblichen Öffnungszeiten (Di–Fr, 15–17 h; Sa u. So, 14–17 h) zugänglich.

