Luftaufnahme der Warendorfer Altstadt
© Stadt Warendorf

EmsWärme stößt weiter auf großes Interesse


Die EmsWärme stößt weit über die Grenzen Warendorfs hinaus auf Interesse, das zeigte sich auch bei einer erneuten Fachveranstaltung am 3. November. Gemeinsam mit NRW.Energy4Climate und der Stadt Warendorf hatten die Stadtwerke Warendorf Fachleute aus Kommunen, kommunalen Unternehmen und der Energiewirtschaft nach Warendorf eingeladen, um das Projekt und seine Umsetzung vor Ort kennenzulernen. Die ausgebuchte Veranstaltung war aufgrund der hohen Resonanz bereits die vierte Auflage des Formats.

Im Historischen Rathaus erhielten die Gäste zunächst Einblicke in die Entstehung und Umsetzung von EmsWärme sowie in zentrale Themen rund um Wärmenetze. Anschließend ging es ganz praktisch weiter: Bei einer Exkursion besichtigten die Teilnehmenden die Trassen-Baustellen und das im Bau befindliche EmsWerk.

Für die Stadtwerke Warendorf ist das große Interesse ein wichtiges Signal. EmsWärme ist ein Zukunftsprojekt, mit dem in Warendorf die Wärmewende vor Ort konkret umgesetzt wird. Vier Groß-Wärmepumpen sollen künftig die Ems als Wärmequelle nutzen und regenerative Wärme mit einer Temperatur von über 80 Grad für das neue Wärmenetz bereitstellen. Damit sollen öffentliche und private Gebäude versorgt werden.

„Mit EmsWärme schaffen wir eine zukunftsgerichtete Wärmeversorgung für Warendorf. Dass sich Fachleute auch überregional intensiv für unseren Weg interessieren, zeigt uns, dass wir hier an einem besonderen Projekt arbeiten. Wir wissen, dass der Bau des Wärmenetzes den Warendorferinnen und Warendorfern derzeit einiges abverlangt. Umso wichtiger ist es uns zu zeigen, wofür wir diesen Aufwand betreiben und wie die Energieversorgung der Zukunft aussieht“, sagen Ulrich K. Butterschlot und Björn Güldenarm, Geschäftsführer der Stadtwerke Warendorf, unisono.

Die Veranstaltung unterstrich damit auch den überregionalen Stellenwert des Projekts: NRW.Energy4Climate bezeichnet Warendorf im Zusammenhang mit EmsWärme als einen der Vorreiter der kommunalen Wärmewende und hebt insbesondere die Verbindung von Klimaschutz, Denkmalschutz und Versorgungssicherheit hervor.