Ein neues Kapitel für die Kita Dorfzwerge ist aufgeschlagen: Am heutigen Freitag ist das neue Gebäude der AWO-Kindertagesstätte offiziell eröffnet worden. Mit einem Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten und einem anschließenden Familienfest wurde der Neubau gemeinsam mit Kindern, Familien, Mitarbeitenden, Projektbeteiligten und Gästen eingeweiht.
„Wenn man sich hier umschaut, durch die Räume geht, spürt man sofort: Hier wurde mit Herz geplant: Hell, großzügig, einladend“, so Sozialdezernentin Regina Höppner. Die neuen Räume seien ein Ort, an dem Kinder entdecken, ausprobieren, Fragen stellen und gemeinsam Antworten finden könnten.
Für die Dorfzwerge endet damit eine mehrjährige Übergangsphase. Die AWO hatte die Einrichtung 2022 zunächst in einer Modulanlage untergebracht. Dort wurden die Kinder zweieinhalb Jahre lang betreut, bevor im Sommer dieses Jahres der Umzug in das neue Gebäude erfolgen konnte.
Die Planungen für den Kita-Neubau wurden bereits 2023 im Rahmen eines Investorenmodells auf den Weg gebracht. Gebaut wurde eine dreigruppige Kindertagesstätte mit einer Nutzfläche von gut 600 Quadratmetern und Platz für bis zu 55 Kinder. Die Stadt Warendorf beteiligt sich an dem Projekt mit einem Baukostenzuschuss in Höhe von 935.000 Euro.
„Dass wir heute hier feiern können, ist keine Selbstverständlichkeit“, betonte Regina Höppner bei der Eröffnung. Die Stadt habe das Investorenprojekt mit einem erheblichen Betrag unterstützt, weil gute Kinderbetreuung eine wichtige Investition in die Zukunft der Stadt und insbesondere des Ortsteils Hoetmar sei. Zugleich erinnerte sie an den Weg von der Idee des Campus Hoetmar über die Übergangszeit in den Containern bis zu den intensiven Verhandlungen der Projektbeteiligten. „Umso schöner ist es, heute zu sehen, dass sich dieser Einsatz gelohnt hat“, so Höppner. Aktuell werden in der Kita 35 Kinder in zwei Gruppen betreut. Perspektivisch kann eine dritte Gruppe hinzukommen.
Bei der Eröffnung wurde auch an den im Frühjahr 2025 verstorbenen Josef Brand erinnert. Als ehemaliger Vorsitzender des Heimatvereins hatte er sich in besonderer Weise für die Entwicklung des Campus Hoetmar eingesetzt. Bereits beim Richtfest hatten die Beteiligten sein Engagement ausdrücklich gewürdigt.

