Die Initiative „Land Auf“ hat sich heute im Rathaus der Stadt Warendorf mit Bürgermeister Peter Horstmann über die Zukunft und Stärkung des ländlichen Raums ausgetauscht. An dem Gespräch nahmen Dr. Matthias Quas, Geschäftsführer des WLV-Kreisverbandes Warendorf, sowie Andreas Westermann, Kreisvorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Warendorf und Vertreter der Landwirtschaftlichen Ortsverbände Warendorf und Hoetmar-Freckenhorst teil.
Die Initiative „Land Auf“, die seit dem 1. Januar 2026 aktiv ist, setzt sich für eine starke und lebenswerte ländliche Region ein. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen insbesondere die Herausforderungen und Chancen für die Menschen im Außenbereich. Andreas Westermann betonte, dass Themen wie die Schülerbeförderung sowie die Pflege und Versorgung älterer Menschen im ländlichen Raum stärker in den Fokus rücken müssten. Ziel der Initiative sei es, eine lebendige Gesellschaft zu erhalten und die Attraktivität des ländlichen Raums sichtbar zu machen.
„Die Landwirtschaft leistet bereits heute einen großen Beitrag für die Region. Wichtig ist aber auch, dass diese Leistungen von den Menschen wahrgenommen werden“, erklärte Westermann. Deshalb wolle die Initiative unter anderem mit einer Imagekampagne für mehr Aufmerksamkeit und Verständnis werben.
Als positives Beispiel für erfolgreiches gemeinsames Handeln nannten die Gesprächsteilnehmer den Ausbau der Glasfaserinfrastruktur im ländlichen Raum. Hier habe sich gezeigt, dass durch Zusammenarbeit viel erreicht werden könne. Handlungsbedarf bestehe dagegen weiterhin bei der Mobilfunkabdeckung in einigen Bereichen.
Bürgermeister Peter Horstmann sicherte der Initiative seine Unterstützung zu: „Der ländliche Raum ist für unsere Stadt von großer Bedeutung und darf nicht abgehängt werden. Dazu gehören ausdrücklich auch unsere Ortsteile.“ Gleichzeitig verwies Horstmann darauf, dass Warendorf bei der Zusammenarbeit rund um das Thema Wirtschaftswege bereits eine Vorreiterrolle einnehme. „Wir sind bereit, im Gespräch gemeinsam Wege zu ebnen“, so der Bürgermeister und erinnerte an bereits bestehende Formate wie das Jahresgespräch mit den Ortsverbänden.

