Als wichtige Grundlage für die weitere Planung und Gestaltung der „Neuen Ems Ost“ beginnen am heutigen Dienstag, 03.11.2026, geotechnische Untersuchungen auf dem Emssee und im Bereich der „Alten Ems“. Zum Einsatz kommt dabei eine schwimmende Arbeitsplattform, ein sogenannter Ponton. Von dieser Plattform aus werden Bohrsondierungen und schwere Rammsondierungen vorgenommen, um den Aufbau und die Tragfähigkeit des Untergrundes zu erkunden.
Nach derzeitiger Planung werden die wasserseitigen Arbeiten etwa fünf Werktage in Anspruch nehmen. Die Bohrungen erfolgen vom See aus bis zu einer Tiefe von maximal sechs Metern in den festen Untergrund. Ergänzend werden Bodenproben entnommen und geotechnisch beurteilt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in die weitere Planung der ökologischen Umgestaltung der Ems Ost ein.
Während der Untersuchungen ist keine Einschränkung der Nutzung des Emssees vorgesehen. Wassersportlerinnen und Wassersportler werden allerdings um besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme gebeten.
Der Ponton wird während der Arbeiten mit Ankern und Stahlkabeln fixiert. Die Arbeitsplattform ist dadurch nicht manövrierfähig und kann anderen Wasserfahrzeugen oder Wassersportlern nicht aktiv ausweichen. Der Arbeitsbereich sollte deshalb langsam, aufmerksam und mit ausreichendem Sicherheitsabstand passiert werden.

