Das Projekt „Inklusion vor Ort“ der Stadt Warendorf und des Caritasverbands im Kreisdekanat Warendorf e.V. lädt zum nächsten politischen Stammtisch ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie barrierefrei die Sportstätten in Warendorf sind und wie die Teilhabe für Menschen mit Behinderung weiter verbessert werden kann.
Der politische Stammtisch findet am Dienstag, 12. Mai 2026 um 18:30 Uhr im FreiRaum (Münsterstraße 27) in Warendorf statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft.
Im Vorfeld der Veranstaltung haben sogenannte „Barriere-Checker“ verschiedene Sportstätten in Warendorf – darunter die neue Sporthalle Freckenhorst und das Freibad – unter die Lupe genommen. Ihre Eindrücke bilden die Grundlage für den gemeinsamen Austausch. Dabei geht es nicht nur um Herausforderungen, sondern auch um konkrete Chancen für mehr Inklusion im Sport.
„Die Bedarfe und Wünsche an ein barrierefreies Sporterlebnis sind vielfältig. Entscheidend ist jedoch das gemeinsame Ziel: mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderung“, erklären die Mitarbeiterinnen des Netzwerkbüros Inklusion. Der Stammtisch soll Raum bieten, Erfahrungen zu teilen, Perspektiven zu wechseln und Unsicherheiten offen anzusprechen.
Die Teilnahme am politischen Stammtisch ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
„Inklusion vor Ort“ ist ein auf fünf Jahre angelegtes gemeinsames Projekt des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf e.V. und der Stadt Warendorf. Es wird gefördert durch die Aktion Mensch und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

