Die Feuerwehr Warendorf sucht sogenannte „Gastausrücker“. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem bereits ausgebildete Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr, die sich regelmäßig in Warendorf aufhalten – etwa aufgrund ihres Arbeitsplatzes. Ziel ist es, die Einsatzbereitschaft weiter zu stärken, insbesondere im Ortsteil Freckenhorst.
Gemeinsam werben Bürgermeister Peter Horstmann, Löschzugführer Freckenhorst Sebastian Hoeps sowie die Leiter der Feuerwehr Warendorf Frank Sölken und Tobias Aundrup für dieses flexible Modell des Engagements.
„Wir möchten gezielt Menschen ansprechen, die bereits Erfahrung in der Feuerwehr haben und sich vorstellen können, uns hier in Warendorf zu unterstützen“, erklärt Löschzugführer Sebastian Hoeps. „Gerade tagsüber fehlen in Freckenhorst oft Einsatzkräfte – hier können Gastausrücker im Einsatzfall einen entscheidenden Unterschied machen.“
Das Konzept richtet sich an Feuerwehrangehörige, die nicht in Warendorf wohnen, sich aber regelmäßig hier aufhalten, z.B. an ihrem Arbeitsplatz. Sie bleiben Mitglied ihrer Heimatwehr, können jedoch zusätzlich bei Einsätzen in Warendorf mit ausrücken und so wertvolle Unterstützung leisten.
Der Leiter der Feuerwehr Warendorf Frank Sölken betont: „Viele Feuerwehrkameradinnen und -kameraden pendeln täglich zur Arbeit oder verbringen viel Zeit außerhalb ihres Wohnortes. Genau hier setzen wir an – wir laden sie ein, auch bei uns Teil des Teams zu werden.“
„Auch für die Arbeitgeber bei uns kann es durchaus interessant sein, gezielt nach Mitarbeitenden zu suchen, die bereits in einer Feuerwehr engagiert sind“, so Bürgermeister Peter Horstmann. „Diese Menschen übernehmen Verantwortung – im Einsatz wie im Berufsalltag. Und wir haben viele Ein- und Auspendler.“
Dabei steht aktuell die Unterstützung für Freckenhorst im Fokus. Hier soll mit Gastausrückern die Einsatzfähigkeit langfristig gesichert werden. Das Kampagnenmotiv hängt aktuell an verschiedenen Orten in Freckenhorst aus.
Parallel wurden alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf mit Arbeitsplatz in umliegenden Kommunen aufgerufen, sich als Gastausrücker bei der Feuerwehr vor Ort zu melden.

