Bürgermeister Peter Horstmann hat das Jahr 2026 beim Neujahrsempfang der Stadt Warendorf im Theater am Wall gestartet. Statt einer klassischen Begrüßung überraschte der Bürgermeister das Publikum mit einer „Rakete“. In seiner Rede griff Horstmann anschließend das Thema "Neujahrsvorsätze" auf – mit Zitaten und Bildern unterlegt. Außerdem ging es in einer Gesprächsrunde um das politische Ehrenamt.
Das Zitat von Friedrich Engels über die „general unfitness for business“ nach den Feiertagen verband Horstmann mit einem westfälisch-trockenen Spruch seiner Großmutter: „Weihnachten 1974, Weihnachten wie jedes Jahr: fressen, saufen, wahnewerden!“. Auch Helmut Schmidts Zitat über das Aufhören mit dem Rauchen – „Willen braucht man. Und Zigaretten“ – sorgte für Heiterkeit. Die Botschaft des Bürgermeisters: Vorsätze sind schnell gefasst, doch ihre wahre Bedeutung zeigt sich in den Taten, die folgen.
Im Anschluss gab es eine Talkrunde mit Vertretern der sechs Warendorfer Ratsfraktionen. Bürgermeister Horstmann hatte dazu Frederik Büscher (CDU), Andrea Kleene-Reschke (SPD), Jessica Wessels (Bündnis 90/Die Grünen), André Wenning (FWG), Javier Ignacio Garcia (Die Linke) als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Dr. Beate Janinhoff (FDP) eingeladen. In der Runde berichteten die Fraktionsvertreter von ihren Erfahrungen im politischen Ehrenamt und hoben die Unmittelbarkeit von politischen Entscheidungen vor Ort hervor. Besonders wichtig war allen auch der respektvolle Umgang miteinander im Rat der Stadt Warendorf.

Ein besonderes Highlight des Abends war der gemeinsame Auftritt des Kinderchors der Gesamtschule Weiße Rose und des Gymnasiums Laurentianum. Unter der Leitung von Rebekka Koch und Petra Behrens präsentierten 52 Kinder drei Lieder. Der Chor ist Teil des Projekts „6K United“.
Für einen musikalischen Abschluss sorgte Gitarrist Jay Minor.

