Anlässlich des 50. Todestags des Warendorfer Schriftstellers Paul Schallück zeigt das Theater am Wall am Sonntag, 1. März um 11.30 Uhr eine Bühnenbearbeitung seiner Erzählung „Weiße Fahnen im April“. Bereits am kommenden Sonntag, 22. Februar findet um 11.30 Uhr im Historischen Ratssaal eine Einführungsmatinee zu Leben und Werk des Autors statt.
Prof. Walter Gödden, Schallück-Spezialist und langjähriger Leiter des Museums für Westfälische Literatur Haus Nottbeck, gibt bei der Matinee zunächst Einblicke in das nicht immer unproblematische Verhältnis des Dichters zu seiner Heimatregion. Im Anschluss ordnet Prof. Moritz Baßler, Literaturwissenschaftler an der Universität Münster, Schallücks Werk in die Literatur der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts ein. Regisseurin Heide Bertram schildert außerdem ihre ganz persönliche Entdeckungsreise zu diesem vergessenen Autor im Rahmen der Inszenierung von „Weiße Fahnen im April“.
Im Anschluss diskutieren die drei Gäste die Frage nach Gegenwartsbezug und Aktualität von Schallücks Werk in unserer Zeit. Moderiert wird die Runde von Kulturamtsleiter Wolfgang Türk

