Die Vorbereitungen für Warendorfs ersten Bürgerrat sind im vollen Gange. Nachdem die Stadt im Juli 500 per Zufall geloste Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren angeschrieben hat, haben sich bis zum Ende der Rückmeldefrist am 25. August fast 40 Personen zurückgemeldet, die am Bürgerrat teilnehmen möchten. Insgesamt stehen 16 Plätze zur Verfügung.
Es haben sich mehr als doppelt so viele Menschen für den Bürgerrat gemeldet, wie Plätze vergeben werden können. Das zeigt, das Thema Straßennamen spricht die Warendorferinnen und Warendorfer an und sie sind bereit, sich damit zu beschäftigen. Aufgrund der vielen Rückmeldungen wurde jetzt unter Berücksichtigung der gewählten Kriterien (Alter, Geschlecht, Wohnort(Ortsteil) und Nationalität) nochmal aus allen Anmeldungen ausgelost. Damit steht nun fest, wer dabei ist und die Stadt informiert in diesen Tagen per Mail die 16 ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die nicht gelosten Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden separat informiert und angefragt, ob sie für eine Nachrückliste zur Verfügung stehen.
Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind sehr positiv ausgefallen. Auch diejenigen, die aus diversen Gründen absagen mussten, haben sich bedankt und ihre Wertschätzung bekundet, für den Bürgerrat ausgewählt worden zu sein. Es gab nur vereinzelte kritische Rückmeldungen. Diese waren aber durchweg konstruktiv formuliert und begründet.
Im Oktober wird es dann konkret und der Bürgerrat trifft sich, um über Kriterien für Straßenum- und neubenennungen zu beraten. Die Empfehlungen des Bürgerrates werden im Anschluss dem Bürgermeister übergeben und fließen in die weitere politische Beratung ein.
