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Virtuelle Rundgänge durch das Westpreußische Landesmuseum

Datum/Zeit: Freitag, 08.01.2021 bis Sonntag, 28.03.2021
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Kategorien:

Kernstadt, Museum, Bildung, Ausstellung, Kunst, Kultur & Musik

Veranstaltungsort:

Ortsteil: Kernstadt

Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21
48231 Warendorf
Adresse in Google Maps zeigen

Telefon: 02581 927 77-0
Fax: 02581 927 77-14
E-Mail
Webseite

Veranstalter:

Westpreußisches Landesmuseum
Klosterstraße 21
48231 Warendorf
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Telefon: 02581 927 77-0
Fax: 02581 947 77-14
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Beschreibung

Virtuelle Rundgänge durch das Westpreußische Landesmuseum

Die aktuelle Sonderausstellung „Vergessen, aber nicht verloren! Deutsche Künstler*innen im Exil 1933-1945“ und die Dauerausstellung können nur eingeschränkt besucht werden. Umso mehr freuen wir uns, Ihnen mit virtuellen Rundgängen durch unsere ständige Sammlung, als auch durch die aktuelle Sonderausstellung neue Angebote machen zu können. Unternehmen Sie an Ihrem Computer, am Tablet oder am Smartphone einen virtuellen Streifzug durch die Dauerausstellung, lassen Sie sich informieren und inspirieren.
Mittlerweile können Sie sich in den Ausstellungsbereichen Handel und IndustrieReligion und Konfessionen,  Alltagskultur und Landleben des historischen Westpreußen umschauen. Dazu gehört auch eine Betrachtung der Kaschubei bzw. der Kaschuben. Diese Volksgruppe hat seit Jahrhunderten ihre eigene Sprache und eigene Kultur bewahrt. Weiterhin können Sie einen Gang durch die Zeit vom 18. bis zum 20. Jahrhundert unternehmen.
Der Rundgang startet mit einer Betrachtung der Teilungen Polens, deren erste 1772 zur Entstehung der preußischen Provinz Westpreußen führte. Weiter geht es mit den Folgen des Ersten Weltkrieges. Der 1920 in Kraft getretene Versailler Vertrag legte unter anderem die Abtretung großer Teile Westpreußens an den neu gegründeten polnischen Staat fest – während die Existenz der Provinz Westpreußen damit endete, erhielt die Republik Polen den in Versailles geforderten freien Zugang zur Ostsee. Im Weiteren führt der Rundgang durch  die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. Neben den Millionen Toten, die diese Katastrophe forderte, war das Kriegsende für die Menschen im östlichen Mitteleuropa mit tiefgreifenden Umwälzungen verbunden – für den Großteil der dort lebenden  Deutschen bedeutete es Flucht und Vertreibung und den Verlust der Heimat. Aber auch Millionen Osteuropäer waren nach 1945 von Zwangsumsiedlungen betroffen. Der Rundgang schließt mit einer Betrachtung der unmittelbaren Nachkriegszeit.

Ein 35-minütiger virtuellen Ausstellungsrundgang  nimmt Sie auf Entdeckungsreise durch unsere derzeitige Sonderausstellung »Vergessen, aber nicht verloren! Deutsche Künstler*innen im Exil 1933 – 1945«.
Die Ausstellung präsentiert 16 Maler*innen, die aus den ehemals deutschen Gebieten Pommern, Posen, Schlesien, West- und Ostpreußen stammten. Sie alle zählen zur namhaften Gruppe der Kulturschaffenden, die nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 ins Ausland flohen. Viele der hier gezeigten Künstler*innen waren bereits in der Weimarer Republik erfolgreich. Sie stammten aus dem Umkreis der Berliner oder Münchner Sezession und des Pariser Café du Dôme, waren Mitglieder verschiedener Künstlervereinigungen wie dem Künstlerbund Schlesien oder der in Berlin gegründeten Novembergruppe.
Infolge des Lockdowns konnte die Ausstellung erst mit dreimonatiger Verspätung, am 9. März 2021, für das Publikum geöffnet werden. Daher bieten wir Ihnen nun zusätzlich diese besondere Führung zu dem Thema »Deutsche Exilkultur 1933 bis 1945« an. Durch die Ausstellung führt Thomas B. Schumann, Verleger, Sammler und ausgewiesener Experte zum Thema Exilkultur. Herr Schumann stellte dem Westpreußische Landesmuseum eine Auswahl an Gemälden aus seiner fast 1000 Kunstwerke umfassenden Sammlung als Leihgaben zur Verfügung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten aus dem Gemäldebestand des Westpreußischen Landesmuseums.
Thomas B. Schumann ist Gründer und Vorsitzender der »Gesellschaft zur Förderung vergessener und exilierter Literatur e. V.« und des Verlags »Edition Memoria« für Exil-Literatur und -Kunst. Er besitzt die wohl umfangreichste private Sammlung zur deutschen Exilkultur (diverse Nachlässe, Gemälde, Grafik, Bücher, Manuskripte, Dokumente), womit er ein dieser Thematik gewidmetes Kulturzentrum errichten möchte.
Thomas B. Schumann ist P. E. N.- Mitglied und erhielt den Kulturförderpreis der Stadt Hürth.

Wir freuen uns, mit dieser neuen Präsentation Ihr Bild des Westpreußischen Landesmuseums und seiner Sammlungen weiter ergänzen zu können. Neben der Möglichkeit, die Rundgänge über unsere Homepage zu unternehmen, können Sie uns auch auf Facebook und Instagram besuchen. Dort versorgen wir Sie fortlaufend mit Eindrücken und Neuigkeiten aus unserem Haus.