Zur Navigation
Service-Navigation
DeutschFranzösischEnglischNiederländisch

Das Förderprogramm Inklusion vor Ort

Die Aktion Mensch und das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) haben gemeinsam, für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren, vier Mal eine Million Euro Fördersumme für vier Netzwerke in unterschiedlichen Modellkommunen bereitgestellt. 37 Netzwerke haben sich für die modellhafte Förderung inklusiver Sozialräume im Rahmen des Programms "Inklusion vor Ort" beworben.

Vier Projekte dürfen sich über den Zuschlag freuen. Darunter auch die Stadt Warendorf und der Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e.V. mit dem gemeinsamen Projekt "verstehen - verändern - verstetigen". 

Die weiteren Modellkommunen sind die Stadt Wiehl zusammen mit dem Verein zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder Oberbergischer Kreis e.V., die Stadt Oberhausen zusammen mit dem Caritasverband Oberhausen e.V. und die Stadt Mönchengladbach zusammen mit dem PariTeam Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienste mbH.

Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es hier:

Förderprogramm Inklusion vor Ort


Ortsteilerkundungen

Wie inklusiv, international oder altersgerecht sind Warendorfs Ortsteile? Wie erleben Warendorfer*innen ihr Wohnumfeld und welche Anregungen haben sie im Hinblick auf Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Ortsteilerkundungen, die im März und April 2024 in Einen, Müssingen, Hoetmar, Milte und Freckenhorst stattfinden.

Im Rahmen des Projekts „Inklusion vor Ort“ finden im März und April 2024 mehrere Ortsteilerkundungen statt. Ziel ist, Ressourcen und Barrieren, die im Wohnumfeld bestehen, zu entdecken. Hierbei liegt der Fokus auf den Themen Freizeit und Begegnung.

Die Methode, die für die Erkundungen verwendet wird, heißt Photovoice. Dafür fotografieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den vier Ortsteilen Hoetmar, Milte, Müssingen und Einen ihre Umgebung unter den Fragestellungen: „Was sind Wünsche, Bedarfe, Ressourcen aber auch Barrieren in meiner Freizeit?“

Für diese Ortsteilerkundungen werden Menschen gesucht, die in dem Ortsteil wohnen und ihre Erfahrungen in Fotos und Kommentaren festhalten wollen. In jedem Ortsteil können bis zu 12 Personen an der rund dreistündigen Erkundung teilnehmen. Wünschenswert wäre, dass Warendorfer*innen mit unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen, also insbesondere Menschen mit Behinderung, Menschen im Alter und Menschen mit Migrationshintergrund, an den Ortsteilerkundungen teilnehmen. Nur so ist es möglich, ihre Perspektiven kennenzulernen. Einzige Voraussetzung ist, dass die Teilnehmenden im jeweiligen Ortsteil wohnen, in dem die Erkundung stattfindet.

Für die Foto-Rundgänge werden Tablets zum Fotografieren zur Verfügung gestellt. Die Erkundung wird von mindestens drei Projektmitarbeiter*innen begleitet, die beim Rundgang und den Fotos unterstützen können. Sofern Assistenzbedarfe bestehen, können diese gerne vorab angegeben werden. Für den Rundgang bekommen alle einen Fragebogen zu den Themen Freizeit und Begegnung.

Ziel ist es, gemeinsam den Blick für den Ist-Zustand zu schärfen, diesen zu dokumentieren und zu reflektieren. In Freckenhorst ist aufgrund der Größe des Stadtteils anstatt einer Begehung ein Workshop geplant, an dem die verschiedenen Freizeit- und Begegnungsorte diskutiert werden.Die Ortsteilerkundungen finden an folgenden Terminen statt:

Milte
Samstag, 02. März 2024
9:30 – 12:30 Uhr
Wilhelm-Achtermann-Schule
Schulstr. 12
Mehr Infos

Hoetmar
Samstag, 09. März 2024
9:00 – 12.00 Uhr
Leutehaus in Hoetmar
Ahlener Str. 21
Mehr Infos

Müssingen
Samstag, 23. März 2024
9:00 – 12.00 Uhr
Sportlerheim SC Müssingen
Heideweg 22
Mehr Infos

Einen
Samstag, 23. März 2024
14:00 – 17.00 Uhr
Pfarrheim Einen
Bartholomäusstr. 35
Mehr Infos

Freckenhorst
Donnerstag, 11. April 2024
16:30 -19.30 Uhr
Tagespflege Dechaneihof St. Marien
Warendorfer Straße 89
Mehr Infos

Für die Reflektion und Einordnung der Fotos wird es im Anschluss an die Rundgänge nach einer kurzen Pause eine gemeinsame Gruppendiskussion über die entstandenen Bilder geben. Die Diskussion wird unter Einverständnis der Teilnehmenden aufgenommen und gemeinsam mit den Bildern ausgewertet.

Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten: a.banzhaf(at)katho-nrw.de

Für Rückfragen steht das Netzwerkbüro Inklusion Warendorf zur Verfügung:
E-Mail: kontakt(at)inklusion-warendorf.de
Britta Sporket: 0151 17632120 und Katharina Fournier: 0151 52698822


Fördertag für inklusive Projekte

Einladung zum Fördertag
Alle Infos zum Fördertag

Um die bisher entstandenen und weitere neue Projektideen in ihrem Engagement zu unterstützen, findet im Rahmen des Projekts „Inklusion vor Ort“ ein Fördertag für inklusive Projekte statt. Hier haben haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus der Warendorfer Senioren-, Integrations- und Inklusionsarbeit die Möglichkeit, sich über Fördermöglichkeiten zu informieren und in den Austausch mit den Förderorganisationen zu kommen.

Freitag, 23. Februar 2024 von 12.30 – 16.00 Uhr
Sophiensaal, Kurze Kesselstraße 17, 48231 Warendorf

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten per Mail oder online.


Auftakttreffen zum Förderprogramm Inklusion vor Ort in Bonn
Auftakttreffen zum Förderprogramm Inklusion vor Ort in Bonn am 19.10.2022 | Quelle: Aktion Mensch

Das Projektvorhaben

Das Warendorfer Projektvorhaben "verstehen - verändern - verstetigen" ist von zwei Kernelementen geprägt. Zum einen soll ein inklusives Netzwerk aufgebaut bzw. weiterentwickelt werden, das in Zusammenarbeit mit den Zielgruppen echte Beteiligungsmöglichkeiten bietet. Zum anderen sollen in Zusammenarbeit mit den Zielgruppen Räumlichkeiten etabliert werden, in denen u. a. Begegnung auf Augenhöhe, mit gegenseitiger Wertschätzung und in einer Wohlfühlatmosphäre möglich sind.

Die Zielgruppen bilden in diesem Projekt neben Menschen mit körperlichen und geistigen Einschränkungen weitere Personengruppen, zum Beispiel Menschen mit Fluchterfahrung, ältere Menschen oder Menschen in vulnerablen Lebenslagen. Dem Projektvorhaben liegt ein wesentlich umfassenderer Inklusionsbegriff zugrunde, der auf dem Grundverständnis der UN-Behindertenrechtskonvention basiert.

Über weitere Details informiert das Konzeptpapier zum Projekt verstehen - verändern - verstetigen.

Der offizielle Projektstart erfolgte am 20. April 2023 mit der Übergabe der Förderbescheide bei einer Feierstunde im MAGS NRW.

Weitere Informationen zum Förderprogramm "Inklusion vor Ort" bietet zudem die Homepage der Aktion Mensch.

Unterstützer*innen

Während der Arbeit am Konzeptpapier konnten bereits fünf Unterstützerorganisationen für das Projektvorhaben gewonnen werden. Am Aufbau eines inklusiven Netzwerk arbeiten bereits mit:

Darüber hinaus wurde eine projektbegleitende Zusammenarbeit mit dem Institut für Teilhabeforschung der Katholischen Hochschule NRW vereinbart.

In den kommenden Monaten und Jahren soll das inklusive Netzwerk kontinuierlich wachsen und wird allen offenstehen, die sich für mehr Teilhabe und Mitbestimmung in Warendorf engagieren möchten.

Ihr Interesse ist geweckt? Melden sie sich gerne per Mail für einen unverbindlichen Austausch unter: britta.sporket(at)warendorf.de

Das Logo von "Inklusion vor Ort in Warendorf"

Aktuelle Pressemitteilungen zum Projekt

Kategorie: Pressemitteilung, Inklusion vor Ort, 19.02.2024 Ortsteilerkundungen im Rahmen von Inklusion vor Ort

Wie inklusiv, international oder altersgerecht sind Warendorfs Ortsteile? Wie erleben...weiterlesen

Kategorie: Pressemitteilung, Inklusion vor Ort, 29.01.2024 Fördertag Inklusion vor Ort

Die Stadt Warendorf und der Kreiscaritasverband Warendorf e.V. engagieren sich gemeinsam im...weiterlesen

Kategorie: Pressemitteilung, Inklusion vor Ort, 13.12.2023 Erster "Boxenstopp" beim Projekt "Inklusion vor Ort"

Beim ersten „Boxenstopp“ nach Start des Projektes „Inklusion vor Ort“ sind jüngst rund 40...weiterlesen

Kontakt

Britta Sporket
Tel.: 02581 54-1017
E-Mail