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Kategorie: Pressemitteilung, 11.04.2022,

Verkehrsversuch in der Münsterstraße startet vor Ostern


Hier ist für Autos bald kein Durchkommen mehr: auch dieser Teil der Münsterstraße wird zur Fußgängerzone umgemodelt.

Noch vor dem Osterwochenende wird die Münsterstraße zwischen Lange Kesselstraße und Münsterwall von einem verkehrsberuhigten Bereich in eine Fußgängerzone umgewandelt. Das Aufstellen der entsprechenden Beschilderung und Anbringen der Fahrbahnmarkierung startet in dieser Woche, sodass spätestens am Donnerstag, 14. April, die Münsterstraße für den motorisierten Verkehr nicht mehr zugänglich sein wird.

Der Vorentwurf dieser Gestaltungsplanung wurde im letzten Jahr sowohl über eine Bürgerbeteiligung mit der breiten Öffentlichkeit als auch in einer Workshop-Veranstaltung mit den betroffenen Eigentümer*innen, Einzelhändler*innen und Gastronom*innen diskutiert. Im Zuge dieser verschiedenen Beteiligungsbausteine wurde immer wieder der Wunsch geäußert, auch den westlichen Abschnitt der Münsterstraße zwischen der Langen Kesselstraße und dem Münsterwall in eine Fußgängerzone umzuwandeln. Derzeit endet die Fußgängerzone am Kreuzungspunkt der Langen Kesselstraße und der Hohe Straße. Ab dieser Kreuzung ist ein verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen, der auf der Höhe des Münsterwalls in eine Tempo-30-Zone übergeht.

Mit der Schließung dieses Teilstücks der Münsterstraße wird der motorisierte Verkehr über die Hohe Straße, Marienkirchplatzstraße und Münsterwall wieder in Richtung Münstertor geführt (davon ausgenommen ist der Lieferverkehr zwischen 19:00-11:00 Uhr). Im Kreuzungsbereich der Münsterstraße, der Langen Kesselstraße und der Hohe Straße muss aber weiterhin die Fußgängerzone unterbrochen werden, damit der Verkehr von der Langen Kesselstraße kommend in Richtung Hohe Straße abfließen kann.

Um die Verkehrssicherung für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu gewährleisten und proaktiv auf diese veränderte Verkehrsführung aufmerksam zu machen, werden in diesem Bereich Fahrbahnmarkierungen und Hinweisschilder angebracht.

Nach Ablauf eines Jahres wird der Verkehrsversuch evaluiert, damit die insb. aus Verkehrszählungen und durch Befragungen der Gewerbetreibenden gewonnen Erkenntnisse in die weitere Gestaltungsplanung des zentralen Geschäftsbereichs einfließen und zu einer sinnvollen und dauerhaften Lösung beitragen können.

Als Vorbote für diesen Verkehrsversuch wurden bereits letzte Woche innovative und modulare Stadtmöbel der Firma Citydecks in diesem Straßenabschnitt aufgestellt. Mit ihren rot lackierten Akzenten sind sie nicht nur ein toller Hingucker, sondern informieren an der eigens angefertigten Infotafel die Bürgerinnen und Bürger zukünftig über das Fortschreiten des Verkehrsversuchs.

Dieser Verkehrsversuch steht im Zusammenhang mit der Umgestaltungsmaßnahme des zentralen Geschäftsbereiches.  Mit dieser mittelfristig geplanten Umbaumaßnahmen sollen unter anderem für diese Straße die Aufenthaltsqualität verbessert und die Attraktivität für Anwohnerschaft, Tourist*innen und Nutzer*innen wie zum Beispiel Familien und ältere Menschen gesteigert werden. So sollen durch eine altstadtgerechte und homogene Gestaltung Barrieren abgebaut werden und eine bisher fehlende räumliche Gliederung von Aufenthalts- und Bewegungsbereichen innerhalb der Straßenzüge erfolgen.