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Modehaus Ebbers weiter auf Klimakurs!

Der Inhaber des Modehaus Ebbers, Christoph Berger, nahm schon mit einer gewissen Routine den Preis zum „Innovationsprojekt Klimaschutz“ vom Geschäftsführer  der EnergieAgentur.NRW, Lothar Schneider, entgegen. Denn bereits 2018 hatte er den EnergieInnovationsPreis von der EnergieAgentur.NRW erhalten.

Lothar Schneider (Geschäftsführer EnergieAgentur.NRW) überreicht in Anwesenheit von Bürgermeister Axel Linke die Urkunde an Christoph Berger

Lothar Schneider (Geschäftsführer EnergieAgentur.NRW; rechts) überreicht in Anwesenheit von Bürgermeister Axel Linke die Urkunde an Christoph Berger

 

 

Seitdem ist Berger mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern noch ein Stück weiter auf dem Weg zum energieeffizienten und klimafreundlichen Modehaus gegangen.

Es seien jetzt zwei eher unspektakuläre Jahre gewesen, viele einzelne Maßnahmen in Sachen Reglungs- und Sensortechnik seien angefallen, so der Inhaber des Traditionsgeschäfts. Aber er kündigte bei der Auszeichnungsfeier am 4.August 2020 direkt im Verkaufsbereich gleich schon die nächsten Investitionen für 2022 an. „Dann rücken wieder Kräne an, um Technik über die Dächer zu heben!“

Der Verkaufsraum des Modehauses Ebbers liegt in einem Häuserblock durch fünf Gebäude hindurch auf acht Ebenen. Das älteste Haus des Blocks ist von 1886, das neueste von 1992. Die Haustechnik verteilte sich im Jahre 2014 auf sechs Heizzentralen mit zehn Wärmeerzeugern, drei Lüftungssystemen und 18 Klimageräte.

Diese komplexe Situation hat Berger mit Technik-Experten und viel Einarbeitung in die Technik energetisch durch viele Maßnahmen seitdem nachhaltig verändert. Nach der Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik kam als Herzstück ein Erdgas-Blockheizkraftwerk (BHKW) für Strom und Wärme. Zusammen  mit einem zusätzlichen Brennwertkessel werden damit an die 7000 Quadratmetern Nutzfläche versorgt. Weitere Ladenlokale, Wohnungen, Büros und Praxen im Umfeld schließen sich an dieses Nahwärmenetz an. Dabei helfen fünf dezentrale Wärmespeicher als Ausgleich und für die sichere Versorgung.

Weitere Maßnahmen bei der Steuerung und Regelung sorgen für eine individuelle und effiziente Versorgung mit Frischluft und Wärme in allen Bereichen des Modehauses. Auch an eine effiziente Kühlung der Verkaufsbereiche über Wärmetauscher wurde gedacht.

2018 hat das Unternehmen dadurch 216.000 kWh Energie weniger verbraucht als zu Beginn der Arbeiten im Jahr 2014, das entspricht ca. 110 Tonnen CO2. Mit der Energieeinsparung ging auch eine Kosteneinsparung von 34.000 € einher, Tendenz steigend.

Weitere Puzzleteile des umfassenden Gesamtkonzepts sind die 480 Quadratmeter Dachbegrünung und eine Photovoltaik-Anlage, die demnächst die umfangreichen Energieeffizienz-Maßnahmen ergänzen soll.

Viele Anfragen nach den Erfahrungen und Ratschlägen des umtriebigen Geschäftsinhabers zeigen, welchen herausragenden Stellenwert das Maßnahmenpaket hat.

„Ich freue mich, dass wir nach zwei Jahren wieder von der EnergieAgentur.NRW ausgezeichnet werden“, sagte Christoph Berger. „Tatsächlich arbeiten wir ja kontinuierlich am Thema Energieeffizienz weiter. Noch in diesem Jahr wollen wir beispielsweise ein zweites Blockheizkraftwerk in Betrieb nehmen Das ist etwas, das ich anderen Firmen mit auf den Weg geben kann: Die Erfolge motivieren uns alle sehr, immer noch effizienter mit Energie umzugehen.“

Das kann der Warendorfer Bürgermeister Axel Linke nur unterstützen: "Bei Ebbers wurde ein großartiges Projekt sehr erfolgreich umgesetzt. Es ist ein Paradebeispiel für ganzheitliches Denken in Sachen Energieeinsparung und Kostensenkung. Ich bin sicher, es wird einige Nachahmer finden."

Mehr Infos auf der Homepage der EnergieAgentur.NRW

 

 

 


 

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