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Kirche & Religion

Warendorf ist christlich geprägt

Mariä Himmelfahrt - Ein religiöses Highlight in Warendorf

Warendorf ist bis heute christlich geprägt. 68% der Bevölkerung sind römisch-katholisch und 16% evangelisch. Dies wird insbesondere durch das lebendige Brauchtum Mariä Himmelfahrt und das Freckenhorster Heimatfest Krüßing ersichtlich, welche als religiöse Highlights der Emsstadt gelten.

Wie alles begann...

Bis etwa 1810 Jüdische Metropole des Münsterlandes

Warendorf war mit seiner 1808 erbauten Synagoge im Hinterhof des Hauses Freckenhorster Straße 7 bis etwa 1810 die jüdische Metropole des Münsterlandes. Um 1800 war die Stadt mit etwa 100 jüdischen Einwohnerinnen und Einwohnern die größte jüdische Gemeinde im Fürstbistum Münster. Die jüdische Tradition, die bis ins Jahr 1347 zurück datiert, wurde auch in Warendorf durch den Holocaust nahezu zerstört.
Nach Kriegsende lebten im Betsaal der Synagoge zwar für wenige Jahre die Gottesdienste wieder auf, die wenigen verbliebenen Gemeindemitglieder wechselten jedoch in die Jüdische Gemeinde Münster. Das Synagogengebäude verlor erneut seine eigentliche Funktion und wurde zum Wohnhaus.  

Entstehung einer evangelischen Kirchengemeinde

Mit der Gründung des Westfälischen Landgestüts Anfang des 19. Jahrhunderts entstand 1828 eine evangelische Kirchengemeinde, die durch Zuzug von evangelischen Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach dem 2. Weltkrieg sprunghaft von ca. 400 auf über 2.300 Mitglieder wuchs.

Zuzug von Gastarbeitern

Durch den Zuzug von „Gastarbeitern“ entstand 1972 eine türkisch-islamische DITIB-Gemeinde mit der Moschee als religiösem und kulturellem Zentrum. Das frühere Wohnhaus an der Wallpromenade 23 wurde 1982 zur Moschee umgebaut. Zur Gemeinde gehören heute 300 Menschen islamischen Glaubens.

Wachsende Vielfalt der Religionen

Durch Zuwanderung von Menschen aus Osteuropa, die mittels ihrer deutschen Abstammung nach Deutschland gekommen sind, ist der protestantische, orthodoxe, freikirchlich-evangelikale und der jüdische Bevölkerungsanteil gestiegen. Auch Zugewanderte, die heute aus ihrer Heimat geflohen sind, bringen ihren Glauben mit und tragen zu einer wachsenden Vielfalt der Religionen in Warendorf bei. Religiosität und Spiritualität gehören zum Innersten jeder Person. Für die meisten ist das eine mitgebrachte und nicht selbst gewählte Religiosität, die aber immer individuell verstanden und gelebt wird.


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