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„Erasmus+“-Treffen in Warendorf

Das Mariengymnasium Warendorf (MGW) ist eine Europaschule und allein schon von daher prädestiniert dafür, internationale Projekte zu initiieren und sich daran zu beteiligen. Gefördert werden solche Projekte auf EU-Ebene zum Beispiel durch das Programm Erasmus+ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport.


Gruppenbild mit der stellv. Bürgermeisterin, Doris Kaiser (li); Foto: Stadt Warendorf

In Vertretung von Bürgermeister Axel Linke begrüßt Doris Kaiser die Gäste. Caroline Lindenthal übersetzt; Foto: Stadt Warendorf

Aufmerksame Zuhörer aus 7 Ländern; Foto: Stadt Warendorf

Im vergangenen Jahr hatte sich das MGW mit dem Projekt „Wir fördern Integration – Aim to integration“ beworben und mit seinem Projektplan den Zuschlag bekommen. Dabei handelt es sich nicht um einen Austausch im klassischen Sinn, sondern um ein über zwei Jahre laufendes Projekt, an dem folgende Schulen – neben dem MGW – beteiligt sind:

Frankreich

Mittelschule College Alienor d'Aquitaine (Bordeaux)

Italien

Wirtschaftsgymnasium ISISS Maironi da Ponto (Presezzo bei Bergamo)

Litauen

Gymnasium Paltaroko Gimnazija (Paneyezys bei Vilnus)

Portugal

Gymnasium Agrupamento de Escolas de Santa Maria da Feira (Santa Maria da Feira)

Schweden

Gymnasium Strömstad (Strömstad)

Ungarn

Gymnsium Fasori Evangelikus Gimnasium (Budapest)

Die Projektsprache ist Englisch. Der Projektantrag wurde im letzten Jahr von dem zwischenzeitlich pensionierten MGW-Lehrer Walter Schmalenstroer entwickelt und eingereicht.

Das Thema Flucht und Migration ist ganz besonders in den letzten beiden Jahren in die Schlagzeilen geraten. Gleichwohl ist es aber auch ein Thema, welches die europäischen Nationen schon seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges beschäftigt und vor immer neue Herausforderungen stellt. „Politik, Gesellschaft und Wirtschaft werden vor vielfältige Aufgaben gestellt. Aber auch jeder einzelne von uns ist gefordert. Dazu gehört eine Grundeinstellung und die Bereitschaft, sich mit fremden Menschen und Kulturen auseinander zu setzen. Mit dem Erasmus+ Projekt nehmen Sie sich dieses wichtigen Themas an“ so die stellvertretende Bürgermeisterin Doris Kaiser, die die Gäste im Namen von Bürgermeister Axel Linke im Historischen Rathaus willkommen hieß. „Ich halte es für ausgesprochen wichtig, schon in den Schulen das Verständnis für andere Völker und Kulturen zu wecken, um den Grundstein für ein friedliches Miteinander zu legen“ betonte sie weiterhin.

Nach dem Auftakttreffen im letzten Jahr in Ungarn folgte ein reger Informationsaustausch zwischen den beteiligten Schulen, um eine Bestandsaufnahme zum Themenbereich Migration/Flucht in den jeweiligen Ländern vorzunehmen. Am vergangenen Sonntag trafen die Gäste aus den 6 Nationen mit insgesamt 15 begleitenden Lehrkräften zum zweiten Treffen in Warendorf ein und wurden zu ihren Gastfamilien gebracht. Bis Freitag stehen Gruppenarbeiten, Besichtigungen und Ausflüge nach Hamburg und Münster auf dem Programm. Die Rückreise ist am Samstag und Sonntag.

Im zweiten Jahr des Projektes soll an konkreten Vorschlägen gearbeitet werden. Dabei geht es darum, wie Integration ermöglicht und verbessert werden kann. Das Projekt endet planmäßig im Jahr 2018. Es wird mit gut 100.000€ gefördert.

 

 

 

Kontakt

Caroline Lindenthal

Caroline Lindenthal
E-Mail
Tel.: 02581 54-1412



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