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Kranz am jüdischen Friedhof und an der Stele in der Freckenhorster Straße nieder gelegt

Aus Anlass des 80. Geburtstages des verstorbenen Warendorfer Ehrenbürgers Paul Spiegel hat die Stadt Warendorf am jüdischen Friedhof und an der Stele in der Freckenhorster Straße Kränze niedergelegt.


Gisèle Spiegel (r.) bedankt sich bei Monika Walter-Kaiser und den Anwesenden für das Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann; Foto: Stadt Warendorf

Monika Walter-Kaiser und Gisèle Spiegel an der Stele in der Freckenhorster Straße; Foto: Stadt Warendorf

Ein Anliegen war es Gisèle Spiegel, die Stolpersteine für die Familie ihres Mannes in der Schützenstraße zu besuchen; Foto: Stadt Warendorf

Im Beisein der extra aus Düsseldorf angereisten Witwe von Paul Spiegel, Gisèle Spiegel, legte die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Walter-Kaiser einen Kranz am Grabmal der Familie Spiegel auf dem jüdischen Friedhof nieder.

Vertreter der jüdischen Gemeinde und des Paul-Spiegel-Berufskollegs waren ebenfalls anwesend und erinnerten in kurzen Worten an die Bedeutung Paul Spiegels, dessen Vermächtnis in der Stadt durch die Erinnerungskultur immer wieder ins Bewußtsein gerufen wird.

In Vertretung von Bürgermeister Axel Linke begrüßte Monika Walter-Kaiser die Gäste und insbesondere die Witwe Paul Spiegels, die am Morgen mit dem Zug aus Düsseldorf angereist war. Gisèle Spiegel selbst war beeindruckt, dass sich die Menschen in Warendorf so intensiv mit dem Leben und Wirken Paul Spiegels auseinander setzen und seinen Geburtstag mit einer kleinen Feierstunde begangen haben.

Gisèle Spiegel wollte eigentlich das Grab Ihres Mannes in Düsseldorf besuchen; aber die Einladung nach Warendorf hat sie überrascht und für sie war sofort klar, dass Sie an den Feierlichkeiten in der Geburtsstadt Ihres Mannes teilnehmen wird. "Paul hätte das so gewollt" war sie sich sicher. Und noch einmal sprach sie ihren verstorbenen Ehemann an: "Was er wohl zu den aktuellen Ereignissen sagen und wie er ihnen begegnen würde" fragt sie sich oft, wenn über Terror und Gewalt berichtet wird.

Monika Walter-Kaiser, die in Vertretung von Bürgermeister Axel Linke die Gäste begrüßte, betonte, dass sich Paul Spiegel immer für Toleranz und die Achtung der Menschenwürde eingesetzt hat. Die Bereitschaft, dies im Sinne von Paul Spiegel weiterhin in Warendorf zu leben, sei das Geburtstagsgeschenk, welches die Stadt ihrem Ehrenbürger machen wolle.

Udo Lakemper, Schulleiter des Paul-Spiegel Berufskollegs, kam auf die Namensgebung der Schule zurück, zu der Spiegels Tochter Leonie in Warendorf anwesend war. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist ein fester Bestandteil der Schulkultur. Und noch etwas konnte er der Witwe Paul Spiegels auf den Heimweg mitgeben: das Warendorfer Berufskolleg ist eine Partnerschaft mit einer Schule im israelischen Elat eingegangen und es finden regelmäßige Schüleraustausche und Besuche statt.

Nach den beiden Gedenkfeiern trafen sich die Gäste noch zu einem kleinen Imbiss, bevor Gisèle Spiegel wieder die Heimreise nach Düsseldorf antrat. Dabei überreichte ihr Monika Walter-Kaiser einen Blumenstrauß und - als "Wegzehrung" - eine Schachtel Warendorfer Pferdeäppel. Gisèle Spiegel bedankte sich und freut sich schon auf ihren nächsten Besuch in Warendorf am 13. Januar zum Neujahrsempfang der Stadt.

Eine Fotostrecke des Tages gibt es hier zu sehen...

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