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Schlösser, Kirchen und Kapellen - Warendorf südliche Tour

Per Rad durch die Warendorfer Parklandschaft.
Durch die schöne Warendorfer Parklandschaft

Die Region um Warendorf bietet eine Vielzahl an gut zu befahrenden Radwegen mit einer großen Fülle an attraktiven Sehenswürdigkeiten. Die Tourist-Information der Stadt Warendorf macht hier einen Routenvorschlag, der das entspannte Fahren auf verkehrsarmen, landschaftlich schönen Wegen mit historisch interessanten Zwischenstopps kombiniert.

 

Start der rund 50,8 Kilometer langen Tour ist in Warendorf auf dem Parkplatz Lohwall. Über die Emsstraße folgt man dem Radweg R1 in Richtung Einen-Müssingen. Mehrere alte Bildstöcke und Hofkreuze liegen am Weg. Nach Überqueren der B64 zweigt der Weg nach Freckenhorst ab. (102/103) Durch die Bauernschaft Walgern fährt man auf die mächtige romanische Stiftskirche zu. Hier lohnt es sich, die Stiftskirche mit ihrem  800 Jahre alten Taufstein und der Krypta zu besuchen.Weiter geht es über die Buddenbaumstraße in Richtung Ennigerloh. Am Weg liegt die Flintruper Kapelle, die von den Familien der umliegenden Höfe liebevoll erhalten wird. Vom Finkenberg (Wabe 107/155-208/156) hat man einen Blick auf die nahen Zementwerke.Vorbei an der Keuschenburg geht es nach Ostenfelde. Der Ort liegt in einer Senke und war lange Zeit östliches Grenzgebiet des Fürstbistums Münster. Im Haus Vornholz waren im 12. Jahrhundert die Ritter von Ostenfelde ansässig. Die Restauration des benachbarten Golfclubs bietet sich für eine Verschnaufpause an.Über das "Hohe Kreuz" und die Schürenbrink-Kapelle geht es nach Westkirchen (208/105). Früher soll sich hier ein großes Waldgebiet erstreckt haben. Dieses wurde zum Ende der fürstbischöflichen Zeit "versilbert". Im Zuge der Markenteilung erfolgte dann eine Aufteilung in viele kleine Parzellen mit Feldwegen zur Erschließung und Abgrenzung durch Wallhecken. Die Münsterländer Parklandschaft war geboren. Heute genießen wir diesen besonderen Kulturraum für "Pättkestouren". In Westkirchen lohnt ein Abstecher zum Haus Diek. Von der Route führt eine kleine Wohnstraße, an der auch die alte Windmühle liegt, zum Herrensitz. Der Weg zurück nach Warendorf führt in Teilen über eine alte Eisenbahntrasse (106/107) und anschließend durch Hägerort und Ostbezirk. (103/106). Der Hägerort hat seinen Namen vom alten Stadthagen, der das Warendorfer Stadtgebiet vom Wigbold Freckenhorst trennte. Noch heute lassen sich seine Reste erkennen.Über das Osttor und vorbei am alten Torschreiberhaus fährt man nach Warendorf ein. Die Oststraße zeigt ein nahezu geschlossenes Bild barocker Fassaden, deren zarte Pastelltöne durch üppigen sommerlichen Blumenschmuck geschmackvoll ergänzt werden.Das Ziel, der historische Warendorfer Marktplatz, ist nun fast erreicht. Hier lässt es sich bei einem kühlen Getränk vortrefflich ausspannen.

Beschreibung Warendorf Südliche Tour PDF

Karten zur Tour

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Information Wegebilder 


Von Warendorf zu R(A)delssitzen (ca. 60 km) - Warendorf nördliche Tour

Ganz einladend präsentiert sich das Kloster Vinnenberg.

 

Start ist am nördlichen Rand der Altstadt, auf dem Parkplatz Lohwall. Über die 100 Schlössserroute geht es, vorbei an Emsseepark und Ems nach Sassenberg (74/210). Sassenberg wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts Amtssitz des Münsteraner Fürstbischofs, nachdem Warendorf Stadtrechte erlangt hatte.

Von Sassenberg geht es weiter nach Füchtorf. Hier wussten die Landwirte die Vorteile des sandigen Bodens für den Spargelanbau zu nutzen. Am Dreiländereck grenzte das Fürstbistum Münster an die Grafschaft Ravensberg und das Fürstbistum Osnabrück. Hier verbreiteten die Unkemänner, eine Diebes- und Mörderbande Angst und Schrecken. Das Haus Harkotten war eine wichtige Grenzburg und Sitz der Ritter von Korff. Im 14. Jahrhundert wurde der Besitz geteilt. Die kleine Schlosskapelle wurde weiterhin von beiden Familien genutzt. Auf Harkotten betreibt Freifrau von Korff heute ein kleines Café. Über die 100-Schlösserroute geht es weiter durch Felder und Heiden (71/-). Die Plaggendüngung ließ im Mittelalter große Heideflächen entstehen. Erst die moderne Agrarwirtschaft konnte die Flächen gewinnbringend erschließen. Am Kloster Vinnenberg bietet sich ein idyllisches Bild von Klosteranlage und Mühle. Die Jungfrau Maria soll den Brüdern Bernhard und Johann von Vinnenberg hier erschienen sein, worauf sie das Kloster Vinnenberg und später auch Rengering gründeten. Im Gasthof gegenüber bietet der schöne Garten unter schattigen Bäumen einen Blick auf Mühlrad, Seerosen und das Flüsschen Bever. Dem Beverstrang folgend (211/- - 213/211 - 213/75 - 213/75), führt der Weg vorbei am ehemaligen Kloster Rengering. Das Kloster wurde aufgelöst, seine Gebäude abgetragen. Die alte Brücke mit dem heiligen Nepomuk ist letztes Zeugnis der Anlage. Weiter führt der Weg durch die Hörster Mark und die Dorfbauerschaft nach Einen. Die alte Dorfkirche steht in reizvollem Kontrast zu dem modernen Kirchenbau und ist einen Besuch wert. Über den EmsRadweg (76/75 - 75/103) geht es wieder in Richtung Warendorf. Nahe Einen lohnt noch der Halt am Informationspunkt, wo man einen guten Blick auf die renaturierte Ems hat und große Tafeln die Maßnahmen erläutern. Vom Münstertor fährt man in die Stadt ein bis zum Marktplatz, wo sich die Tour genussvoll abschließen lässt.  Über viele Jahrhunderte hatte Warendorf eine herausragende Stellung in der politischen Landschaft des östlichen Fürstbistums Münster. Dieser Tourenvorschlag berührt die unterschiedlichen Herrschaftsbereiche, die sich im Zusammenspiel zwischen städtischem Gemeinwesen, fürstbischöflicher Landesverwaltung und klösterlichem Besitz ergaben. Aber auch der Facettenreichtum der Landschaft an der Scheide zwischen magererem Emssand und fruchtbarem Kleiboden erschließt sich auf der fast genau 60 Kilometer langen Route.

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Karte zur Tour

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Schloss Harkotten

 

 

 


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